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Departmentkolloquium

Am Dienstag, den 14. Januar 2020, findet das nächste Departmentkolloquium statt, zu dem Sie herzlich eingeladen sind. Vortragen werden Hugo Trevisi-Fuentes zum Thema „Self-support and its relevance for Mental Health“ und Dr. Klaudia Kramer zum Thema „Psychologie für Lehramt 1, 2, 3. WiPra, FALKE-MeMo und Co.“

Ort: Nägelsbachstr. 49b, 91052 Erlangen, Raum 02.219

Zeit: 18.15 – 19.45

Im Anschluss an die Vorträge laden wir zu Gesprächen in ungezwungener Atmosphäre ein. Vielen Dank an die FSI Psychologie für das Bereitstellen von Getränken und kleinen Snacks.

Kurze Zusammenfassung der Vorträge:

Self-support and its relevance for Mental Health
Framed in the field of clinical research, there are few theoretical models that specify the role that mood plays in the process of affect regulation. Belonging to the ACE (Adaptive Coping with Emotions), self-support is an intra-self-regulatory mood stabilizer consisting of three components: self-compassion, self- encouragement/self-soothing, and active self-guidance. In this follow-up colloquium session, we will start off by providing conceptual clarity on mood and associated concepts (i.e. emotion and stress) in the context of affect regulation, followed by the explanation of the assumption that justifies why self-support is crucial in the process of emotion regulation. We will then proceed in presentation the empirical evidence of self-support: measure and intervention. While the measure includes an economical self-report questionnaire in German and Spanish, the intervention includes two smartphone-based intervention (SBI) studies. The first of these was concluded in Germany and the second is planned to be implemented in Bogota, Colombia (South America).

Psychologie für Lehramt 1, 2, 3. WiPra, FALKE-MeMo und Co.
Im Mai 2019 haben Schülerinnen und Schüler aus Münchner Gymnasien eine Petition im bayerischen Landtag eingereicht: „Binden Sie endlich Aufklärung über Depression in den Schulunterricht ein, Herr Piazolo!“ Bislang haben rund 43 700 Personen unterschrieben. Lehramtsstudierende sollen – entsprechend der Vorgaben der Lehramtsprüfungsordnung (LPO) – im Rahmen ihres erziehungswissenschaftlichen Studiums auch psychologische Kompetenzen erwerben. Diese umfassen grundlegendes Wissen im Bereich Gedächtnis, Lernen und Lehren, der Lern- und Leistungsdiagnostik sowie der emotionalen, motivationalen und kognitiven Lernendenmerkmale. Grundlegendes entwicklungspsychologisches und sozialpsychologisches Wissen soll genauso erworben werden wie Wissen über Lern- und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter (insgesamt 15 Leistungspunkte). Das Thema Depression ist bislang aber kein explizites Thema in der Psychologie-Lehre für Lehramt.
Im Vortrag werde ich zunächst allgemein einen Einblick in die Lehre der Psychologie für Lehramt geben und grundlegende Modelle erläutern. Anschließend werde ich Beispiele innovativer Lehransätze vorstellen, die wir entwickelt haben: die WiPra-Lehre mit festen schulischen Praxiskooperationen und die FALKE-MeMo-Lehre – ein studienbereichsübergreifender Ansatz, mit Kooperationen in die Fachwissenschaft. Darüber hinaus freue ich mich auf die Diskussion über die Bedeutung psychologischer Wissens- und Kompetenzförderung im Rahmen des Lehramtsstudiums.