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Geschichte des Instituts

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Geschichte der Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Das Institut für Psychologie wurde im Jahre 1941 in Verbindung mit dem Pädagogischen Seminar unter der Leitung von Hans Wenke gegründet.

1953 wurde es dann zum selbstständigen Institut.

Doch schon vor der institutionellen Gründung im Jahr 1941 gab es sicherlich schon Philosophen in Erlangen, die Psychologie in der Lehre vertraten.

Ganz früh waren  Philosophen der Romantik in Erlangen: Fichte und Schelling. Es ist davon auszugehen, dass sie zu den Themen Seelenlehre, Erfahrungskunde oder Psychologie gelesen haben.

Der Erlanger Altphilologe und Pädagoge Otto Stählin (1868-1949) regte auch Arbeiten im Bereich der pädagogisch-psychologischen Forschung (z.B. bei Sippel, H.: Der Einfluss des Turnens auf psychische Schülerleistungen (Eine experimentelle Untersuchung), 1922) an.

Bis ins Jahr 1984 bestand das Institut für Psychologie aus zwei Lehrstühlen:

Von 1962 bis 1986 dem Lehrstuhl I (Klinische Psychologie) unter der Leitung von Prof. Dr. Walter Toman (gest. 2003),  der sich mit Denk- und Sprachpsychologie, Motivationsentwicklung, der Entwicklung der Persönlichkeit im sozialen Kontext, Entwicklungsstörungen und der Psychotherapie solcher Störungen befasste. Er war wissenschaftlicher und therapeutischer Konsulent und Mitglied von wissenschaftlichen Beiräten an mehreren amerikanischen Universitäten und medizinischen Kliniken sowie am Institut für höhere Studien in Wien.

Sowie dem Lehrstuhl II (Allgemeine Psychologie) unter der Leitung von Prof. Dr. Hans Werbik, der 1970 als Wissenschaftlicher Rat aus Tübingen an das Institut für Psychologie der FAU wechselte und 1973 hier zum ordentlichen Professor und damit Lehrstuhlinhaber berufen wurde. Professor Werbik beschäftigte sich vor allem mit Aggressionsforschung, später mit Handlungstheorien und philosophischen Grundlagen der Psychologie.

Im Jahr 1984 wurde das Institut dann um drei neue Professuren erweitert: dem Lehrstuhl Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie (Prof. Dr. Erhard Olbrich, Lehrstuhlinhaber von 1984-2004), der Professur für Allgemeine und Arbeitspsychologie (Prof. Dr. Helmut von Benda) und der Professur für Sozialpsychologie (Prof. Dr. Andrea Abele-Brehm; ab 1994 Lehrstuhl Sozialpsychologie und Genderforschung).